IPA-Referenzen

Einblick in unsere Projekte

Ersatz der Schleuse Herbrum in Papenburg

Im Auftrag für das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee

Die Schleuse Herbrum ist die Eingangsschleuse zum Dortmund-Ems-Kanal und als Zugang zum kanalisierten Binnenwasserstraßennetz von großer Bedeutung. Die erste Schleusenkammer wurde mit Fertigstellung des DEK 1899 in Betrieb genommen, in den 30iger Jahren grundinstandgesetzt und erweitert. Sie ist seit 2011 baupolizeilich gesperrt und steht somit dem Verkehr nicht mehr zur Verfügung. Die zweite, neue Kammer wurde 1964 – 1966 gebaut und hat eine Restnutzdauer von 15 Jahren. Da die Strecke unterhalb der Schleuse Herbrum tidebeaufschlagt ist, besteht nur ein begrenztes Zeitfenster für die Abwicklung des Verkehrs. Infolge des inzwischen ganzjährigen Schlickeintrags in den unteren Vorhafen ist dort ein Liegen bei Tideniedrigwasser nicht sicher möglich. 

Zur Sicherstellung der Schiffbarkeit und Zugänglichkeit des Dortmund-Ems-Kanals wird die 2011 stillgelegte Schleusenkammer zurückgebaut und durch einen 140 m langen und 12,50 m breiten Schleusenkammerneubau mit allen dazugehörenden Anpassungsarbeiten (beispielsweise die Ufereinfassung und Anpassung der Vorhäfen) ersetzt. Auch künftig wird das zeitgleiche Schleusen von zwei Schiffen möglich sein.

Dieses komplexe Bauvorhaben wird als Pilotprojekt in einem partnerschaftlichen Projektabwicklungsansatz, dem Partnerschaftsmodell Wasserstraße (PmW) umgesetzt. Mit diesem Pilotprojekt geht das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee neue, innovative Wege und erprobt kollaborative und integrierte Projektabwicklungsmethoden.

Gemeinsam mit unseren Partnern begleiten wir als IPA-Manager dieses innovative Pilotprojekt.

Leistungszeitraum: ab 2024 laufend

© Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
© Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes

Besondere Beratungsleistungen

1
Aufbau und Vorbereitung der Bauherrenorganisation und Begleitung der WSV bei der Implementierung des PmW
2
Entwicklung der Projekt- und Vertragsstrategie
3
Einführung und Coaching in IPA- und Lean-Methoden
4
Unterstützung in den Vergabeverfahren
5
Allianzcoaching während der Planungsphase
6
Moderation und Begleitung der Projektziele (CoS)
7
Unterstützung bei Versicherungs- und Rechtsfragen
8
Iteration und Zielpreisfindung
9
Begleitung in der Ausführungsphase mit Fokus auf Fragestellung des Construction Managements
10
Projektbegleitende Beratung und Controlling